Grenzgeschwindigkeit


einstein»Wie sähe die Welt für mich aus, wenn ich auf einem Lichtstrahl reiten würde?« Diese Frage stand am Anfang von Albert Einsteins Überlegungen, die schließlich zur Speziellen Relativitätstheorie führten. Die Antwort lautete: Sie stünde still.
»Licht altert nicht«, so formulierte es Hermann Bondi. Weil es sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, vergehe für das Licht keine Zeit. Wenn keine Zeit vergeht, heißt das, das Licht ist überall gleichzeitig. Nach unseren Beobachtungen ist das aber mitnichten der Fall. Das könnte bedeuten, daß wir und das Licht sich in zwei verschiedenen Bezugssystemen zueinander bewegen, und zwar mit einer Relativgeschwindigkeit, die der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Hier kam ich mit meinen Überlegungen an einen toten Punkt. Ein Physiker bestätigte mir jüngst, daß sich das Licht tatsächlich in einem Quantenuniversum bewegt, das nicht identisch ist mit unserem Inertialsystem, dem Makrokosmos.
Doch was ist das für eine Bewegung? Die beiden Bezugssysteme können sich nicht voneinander weg- oder aufeinander zubewegen, das eine ist im anderen enthalten. Wo liegt der Denkfehler?

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Über Lennek

Richard Lennek (* 1925 in Wattenscheid-Höntrop, † 1983 in Essen), Sternengucker, Hobbydichter und leidenschaftlicher Sammler von Kuriosa. Nach Notabitur und Astronomie-Studium zeitlebens an der Sternwarte Bochum angestellt.
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