Verstörende Allegorien, die lange nachwirken


sja_cover-142-1Drei alptraumhafte Zukunftsvisionen von bizarrer Entmenschlichung: Menschen werden zu Dingen, zu Werkzeugen, zu Maschinen. Das Erschreckende dabei ist, daß die Wesen, denen das widerfährt, trotz allem Menschen bleiben, mit menschlichen Gefühlen, menschlicher Wahrnehmung, menschlichen Bedürfnissen. Dieser schmerzhafte Kontrast sagt vielleicht mehr aus über unser Erleben als manche heitere Schönfärberei. Bemerkenswert ist das Geschick der Autorin, mit dem sie die Atmosphäre ihrer Dystopien lebendig und glaubhaft werden läßt. Die Verzweiflung der Protagonisten und ihre Sehnsucht, das unwürdige Leben hinter sich zu lassen, werden greifbar. Eine düstere und zugleich erhellende Lektüre – für mich eines der irritierendsten Leseerlebnisse der letzten Zeit! Erhältlich als eBook bei amazon.

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Über Lennek

Richard Lennek (* 1925 in Wattenscheid-Höntrop, † 1983 in Essen), Sternengucker, Hobbydichter und leidenschaftlicher Sammler von Kuriosa. Nach Notabitur und Astronomie-Studium zeitlebens an der Sternwarte Bochum angestellt.
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