Rasanter Ritt durch Gegenwart und Zukunft


Die Nacht in unsNorbert Golluch nimmt die Genrebezeichnung »Kurzgeschichte« ernst – die meisten Storys in »Die Nacht in uns« umfassen etwa fünf Seiten, die kürzeste ist nur eine Seite lang. Aber diese Miniaturen haben es in sich! Der erste Satz versetzt uns mitten ins Geschehen, und ohne Umschweife steuert die Geschichte ihrer Pointe zu. Mit wenigen Strichen zeichnet der Autor ein Szenario, elegant entwickelt er die Handlung und sprüht dabei vor Einfällen und raffinierten Wendungen.
Er nimmt den Leser mit auf einen Sprint, bei dem einem schwindelig wird. Kurz und gut: Ein höchst unterhaltsames Lesevergnügen, bestens geeignet für den schnellen Literatursnack zwischen zwei Bahnstationen oder als Betthupferl vorm Einschlafen. Dass dabei nicht nur gute Unterhaltung geboten wird, sondern ganz nebenbei auch ein kritischer Blick auf das moderne Leben, lässt man sich als Nebeneffekt gerne gefallen. Gefunden bei amazon.

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Über Lennek

Richard Lennek (* 1925 in Wattenscheid-Höntrop, † 1983 in Essen), Sternengucker, Hobbydichter und leidenschaftlicher Sammler von Kuriosa. Nach Notabitur und Astronomie-Studium zeitlebens an der Sternwarte Bochum angestellt.
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