Meine Krankheit hat einen Namen: Tsundoku


Der Stapel der zu lesenden Bücher wächst … jetzt macht ein Name für das Phänomen die Runde!

Tintenhain

Heute erhielt ich eine Mail von einem Freund: Er ist krank und seine Krankheit nennt sich Tsundoku. Schnell stellte ich fest, dass auch ich unter dieser fremd klingenden Krankheit leide.
tsundoku

sprich: tsun-do-ku
japanisch  積む (tsumu – stapeln) + 読 (doku-  zu Lesendes)

Diese furchtbare Krankheit bezeichnet also die Unart, Bücher zu kaufen und dann im Regal ungelesen zu stapeln. Wer kennt sie nicht die SUBs, RUBs oder gar ganze ZUBs*?!

Wie kommt es nur, dass man sich zum Teil ersehnte Wunschbücher kauft und sie dann ins Regal zu den anderen, das selbe Schicksal erleidenden Büchern stellt, wo sie erst einmal hübsch anzusehen, aber ungelesen herumstehen? Bei mir liegt das wohl daran, dass ich immer erst Bücher lese, die ich (vorrangig aus der Bücherei) ausgeliehen habe oder die für einen Lesekreis zu lesen sind. Leider schaffe ich es nie, am Abgabetermin die Bücherei ohne (mindestens) ein neues Buch zu…

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Über Lennek

Richard Lennek (* 1925 in Wattenscheid-Höntrop, † 1983 in Essen), Sternengucker, Hobbydichter und leidenschaftlicher Sammler von Kuriosa. Nach Notabitur und Astronomie-Studium zeitlebens an der Sternwarte Bochum angestellt.
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